Das Jahr ist zwar jung, aber ich kann trotzdem noch einiges von Ihm lernen:
- Es gibt genau eine verlässliche Quelle, die mich davon abhält, Geburtstage zu vergessen. Das ist mein Adressbuch/Kalender-System auf dem Rechner. Steht ein Geburtstag hier nicht drin, werde ich ihn vergessen.
- Wenn man das Gefühl hat ausgenutzt zu werden, kommt das in den meisten Fällen davon, dass man ausgenutzt wird.
- Mit einem Stürmer im Kader kann das nichts werden.
- Das Gehalt eines Textes verhält sich meistens umgekehrt proportional zur Länge.
- Die teure Pampe, die ich mir neuerdings auf den Kopf reibe führt dazu, dass ich morgens aussehe wie Christoph Schlingensief.
- Unwissenheit schützt vorm Schlafe nicht.
- Büros sind auch nur Wohnungen zum arbeiten.
- Das Beste aber zum Schluß: Die Beatsteaks sind zurück auf den Brettern, die den Rock bedeuten.
Das Problem mit der Idee jede Woche ein Bild zu machen ist, tatsächlich jede Woche ein Bild zu machen. Noch mehr eins zu machen, dass einem selbst gefällt. Diese Woche war es etwas hektisch und das was ich eigentlich im Bahnhof machen wollte hat nicht ganz geklappt.
Trotzdem gibt es ein paar Bilder von meinem Mini-Ausflug zum Hauptbahnhof. In erster Linie das Bild dieser Woche mit dem einfahrenden Zug:
Bild: 10/52 #3 – Der Einlauf.
Die ersten Zehn Tage des neuen Jahres sind um und ich spüre die ersten Erfolge meiner Aktion. In erster Linie führ sie nämlich dazu, das ich meine Kamera wieder egelmäßiger in die Hand nehme. Während ich im Dezember gerade mal an vier Tagen zur Kamera griff, habe ich im Januar schon von sieben verschiedenen Tagen Bilder in Lightroom.
Diese Woche gibt es ein Bild entlang der Reifenspuren meines Autos. Ich bin nicht absolut zufrieden mit dem Bild, hatte aber leider in dem Moment eigentlich nicht die Zeit, es weiter zu perfektionieren. Trotzdem freue ich mich über Kritik in den flickr-Kommentaren zum Bild.
Das Bild in voller Größe bei flickr.
Auch wenn dies noch keine echte Kalenderwoche ist, das erste Bild – wie angekündigt - an diesem Sonntag. Ein Bild der Mühle in den Wallanlagen im Schnee. Ein wenig übers Knie gebrochen, um diese Woche schon ein Bild zu haben. Zum Glück riss der Himmel nach kurzem auf und die Sonne deutete zumindest an, dass sie auch im neuen Jahr noch da ist.
das volle Bild bei flickr
Ich wünsche allen Lesern ein fantastisches Jahr 2010! Auf dass es dem vergangenen Jahr noch einen Partyhut aufsetze und ihm dann gehörig in den Allerwertesten trete.
P.S. Natürlich sitze ich jetzt nicht in der Silvesternacht vor dem Rechner. Im Jahr 2010 ist es mir durch eine abgefahrene Technik nämlich möglich, kraft meiner Gedanken zu bloggen. Da staunt ihr, was? Hoch die Tassen!
Gerade kam mir ein grandioser Einfall. Also wirklich jetzt vor weniger als 30 Sekunden. Aber bevor ich den an dieser Stelle ausbreite, wünsche ich allen Lesern ein wunderbares Weihnachtsfest gehabt zu haben. Außerdem hoffe ich, dass Kaninchen, Gans, Ente, Hirsch oder Wildschwein sich nicht all zu sehr auf die Körpermasse durchgeschlagen haben.
Jetzt aber zurück zu meiner grandiosen Idee, ich werde quasi eine ganze Herde Fliegen mit einer Klappe erlegen. Dem regelmäßigen Leser ist wahrscheinlich nicht entgangen, dass es hier gar nicht mehr so regelmäßig etwas neues zu lesen gibt.
Mir ist obendrauf in letzter Zeit die Zeit entgangen mit meiner Kamera loszugehen und mein kümmerliches fotografisches Talent auszubauen. Dazu habe ich kürzlich kaum noch Fotos zur öffentlichen Kritik zu stellen und so ebenfalls an meinen Fähigkeiten (sei es das fotografieren, oder das Schönreden dessen, was ich da geschossen habe) auszubauen.
Außerdem hatte ich noch nie Vorsätze fürs neue Jahr. Ebenfalls ein völlig untragbarer Zustand.
Darum werde ich im Jahr 2010 einen regelmäßigen Fotoblog führen. Nicht jeden Tag ein Foto, das wäre in Anbetracht meiner derzeitigen Freizeitsituation eher unrealistisch. Aber jede Woche. Beginnend am 3. Januar werde ich jeden Sonntag ein Foto veröffentlichen, welches ich in der Woche zuvor geschossen habe.
Aus verschiedenen Gründen, vorrangig aber weil ich zu faul bin, werde ich das Ganze hier im Blog begleiten und die Bilder in einem separaten Album bei flickr einstellen. Mit dem Veröffentlichen dieses Blogposts gibt es kein Zurück mehr und das Projekt 10/52 beginnt.