Mal wieder stellen sich nach einem langen Samstag eine knappe Hand voll Fragen:
- Wieviel Lamm-/Rind- und Schweinefilet passt in einen Menschen?
- Wer äße einen Cheesburger wenn dieser 1000 Kalorien aufwiese?
- Wieso hat mein Autoradio einen fest eingebauten Song namens „Front In“?
- Wieso bin ich so ein scheiß Feigling?
Die meisten Antworten habe ich bereits gefunden. Bitte gehen Sie weiter, es gibt nichts zu sehen.
Laut taz gehen bei der lokalen Website bremen4u.de in Kürze die Lichter aus. Offenbar bleibt bei der Gemeinschaftsproduktion der Sparkasse, dem Weser-Kurier und Bremen4 unterm Strich nichts übrig. Seitdem es dann keine Fördergelder der EU mehr gibt, wohl erst recht nicht.
Was mir beim Lesen der Meldung durch den Kopf schoss war: „Na und?“. Also das einzige was ich von bremen4u mitbekommen habe war hin und wieder dieses auf Klopapier gedruckte Magazin, das in den lokalen Fast-Food-Restaurats auslag. Da passte es auch ganz gut rein. Mit dem mittleren Informationsgehalt einer BigMac-Schachtel war das Blättern darin maximal als sportlicher Zeitvertreib zu werten.
Nach der Meldung habe ich mir die Website mal angeschaut. Mit dem gleichen Ergebnis. Der Versuch eine eierlegende Wollmilch-Community zu sein ist offenbar nicht so recht angekommen. Oder ließ sich nicht anständig monetarisieren. Jedenfalls kann ich auf der Seite auch nichts finden, was ich vermissen würde, wenn ich die Seite häufiger genutzt hätte.
Tja.
(via citybeat)
Am gestrigen Abend versammelte sich ein Teil der lokalen Internetgemeinde in der Bar Celona an der Schlachte um die erste pl0gbar in Bremen abzuhalten.
Viele der Gesichter waren vom Twestival schon bekannt, aber auch ein paar neue gesellten sich dazu. Viele sehr nette Gespräche ergaben sich auch abseits von den Internetthemen. So kam es, dass außer einem Anstandstweet meinerseits nicht viel zu der Zusammenkunft zu lesen war. Aber mal ehrlich, wenn ich vor meinem Rechner Twittern will, muss ich nicht aus dem Haus gehen.
Allerdings war die Bar Celona als Austragungsort eher ungeeignet. Ich gehörte zu den früheren Anwesenden (eine Tatsache die ich in Zukunft überdenken werde, wegen des großen Auftritts und so) und bereits nach drei aufgeklappten MacBooks bei gerade einmal vier Anwesenden gab es merkwürdige Blicke der, ansonsten sehr netten, Bedienung. Außerdem war die Musik ungewöhnlich laut und die Lichtstärke wurde im Verlauf des Abends immer weiter runter gefahren.
Also die nächste Bremer pl0gbar vielleicht lieber woanders. Ansonsten war es sehr nett. Der Name bleibt allerdings völlig bescheuert.
Scheiße, meint der das mit der Mode jetzt Ernst?
Schon wieder ein Eintrag aus meiner kleinen Welt der Anziehsachen. Langsam mache ich mir selbst Sorgen, aber was soll ich machen? Hier meine Farbenfrohe Ausbeute des gestrigen Tages:
gib mir den Rest »
Dieses Blog existiert jetzt genau einen Monat und damit ist es Zeit für ein erstes Fazit. Meinen altes Blog habe ich dicht gemacht, weil nichts mehr los war, zuviel Mist darin passiert ist und es einfach nicht richtig mein Blog war. Es machte einfach keinen Spaß mehr.
Hier ist jetzt einiges anders. Nämlich, dass ich die Scheuklappen aufgesetzt habe. Mir ist völlig egal, wieviele Leute den Feed abonnieren, wo ich bei Google stehe und was andere hiervon denken. In meinem alten Blog gab es Blogbeiträge, die ich schrieb um an Gewinnspielen teilzunehmen, Einträge in der Blogroll, die aus Gefälligkeit gesetzt waren. Außerdem wollte ich hauptsächlich mit Suchmaschinen experimentieren. Das hat soweit auch ganz gut geklappt, außer – und jetzt wiederhole ich mich – das es einfach keinen Spaß mehr machte.
Jetzt Blogge ich, was ich will, wie ich will und – das ist der Luxus der Selbstständigkeit – wann ich will. Die Leute/Blogs/Websites in der Blogroll lese ich alle wirklich und es macht wieder Spaß. Blogs sind noch lange nicht tot, nur weil einzelne keine Lust mehr auf ihre Blogs haben.
Rock on.
Eigentlich sollte dieser Blogpost heißen: „Wie ich loszog um eine Grillpfanne zu kaufen und mit einem Gürtel zurück kam“. Um aber meiner neuen Rolle als Modevorreiter gerecht zu werden disponiere ich kurzerhand um und stelle den Gürtel mehr in den Vordergrund.
Wie läuft das denn so in Modeblogs? Muss ich den Gürtel jetzt noch genauer beschreiben? Ich bin ja noch neu in der Materie. Erstanden habe ich den Gürtel bei Karstadt für knapp 25 Euro in der Hoffnung, dass er aus einem qualitativ hochwertigen Gürteltier aus Freilandhaltung gefertigt wurde.