Noch eine kleine Wochenend-Erkenntnis:
Man weiß, dass man in der letzten Nacht zu viel getrunken hat, wenn man nach dem Aufwachen neben einem hämmernden Kopfschmerz in der Küche eine Skulptur aus einer Baustellen-Absperr-Lampe und einem Hello-Kitty-Heliumballon vorfindet.
Kleiner Tipp für die Fotografen unter den Lesern: Wenn man für ein Foto von sich selbst macht und dazu seine Taschen ausleert, den Tascheninhalt ins Auto legt und das Auto zumacht, dann sollte man sicherstellen, dass wenigstens Autoschlüssel oder Handy nicht dabei sind. Sonst steht man in der Überseestadt und guckt blöd aus der Wäsche.
Mein besonderer Dank geht an den Rezeptionisten des Kaffee Quartiers, der mich kurz nach Dienstschluss von seinem Privathandy telefonieren ließ.
Im MacHeist-Bündel bekam ich unter anderem das Programm „Times“. Seines Zeichens ein RSS-Reader. Das Programm sammelt – wie andere Programme seiner Gattung – die aktuellen Einträge von verschiedenen Websites zusammen. Im Gegensatz zum üblichen Aufbau solcher Programme versucht das Programm vom Aufbau nicht einem E-Mail-Programm nach zu eifern, sondern bemüht sich der Metapher des aussterbenden Mediums der Tageszeitung.
Dies ist ebenso wahnwitzig wie unsinnig. Times kombiniert die Nachteile des Lesens direkt auf der Website mit denen eines RSS-Readers. Würzt es noch mit einer Prise Unübersichtlichkeit und einigen optischen Spielereien. In Anbetracht der Tatsache, dass solche Programme sonst meist kostenlos zu bekommen sind, ist der Preis von 30€ ein weiterer Schlag ins Gesicht. Danke Times, ich bleibe bei NetNewsWire und auch ansonsten würde ich eher zu allem anderen greifen.
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Gerade eben wurde ich von einem jungen, dynamischen und nicht weniger freundlichen Polizisten darauf aufmerksam gemacht an der oben gezeigten Stelle nicht mehr rechts abbiegen zu dürfen.
Er müsse mir eine Strafe von 10€ aufdrücken, damit ich mir das merke. Die Versicherung, dass ich mir das auch problemlos so merken könne, genügte dem feinen Herren nicht. Zum Schluss forderte er noch mein Versprechen ein, diese Erkenntnis weiter zu geben. Dies wäre hiermit erledigt.
Nein, es gibt keine Aprilscherze an dieser Stelle. Nicht, dass ich grundsätzlich was gegen diesen Brauch hätte, aber die Tatsache wie unkreativ sich „das Internet“ in den letzten Jahren diesbezüglich verhalten hat, schockiert mich (naja eigentlich nicht). Also: auf die Tatsache, dass mein Feedreader morgen früh voller unkreativer Sensationsmeldungen sein wird.
Viel kreativer finde ich da die Idee, in der kommenden Nacht irgendwas verrücktes anzustellen. Letztes Jahr wurden meinem Onkel in der nacht auf den 1. April die Felgen vom Auto geklaut. Wie man reagiert, wenn man am 1.4. von seinem Kind mit dem Satz: „Papa, Papa, Deine Reifen sind weg!“ geweckt wird ist ja wohl klar. Ein kreativer Aprilscherz eines findigen Diebes. Respekt für den Humor sowas in der Nacht auf den Aprilanfang zu machen.
Trotzdem werde ich die Nacht wohl schlafend im Bett verbringen. Gute Selbige.