In der vergangenen Woche hatte ich einige Erfahrungen mit der Post. Vielmehr mit einem Teilbereich des Beamtenkonzerns, den Spinnern von DHL. Nach langer Problemlosigkeit mit den gelben Schnarchnasen nehmen die Ausfälle zunehmend zu. Diese Woche brachte die Packstation aber zum Überlaufen.
Es begann am Dienstag, als ich das bei Manuela gewonnene Buch, bzw. dessen Paket im Regen vor der Bürotür vorfand. Da das Buch eingeschweißt war ließ ich das gerade noch einmal durchgehen.
Außerdem hatte ich am vergangenen Sonntag erstmals eine Paketbestellung direkt in eine Packstation aufgegeben. Der vergessene PIN sollte mir per Einschreiben zugestellt werden. Das Einschreiben fand ich am Tag nach der Regeneskapade, also am Mittwoch im Briefkasten. Den großen Aufdruck „Einschreiben“ und „Eigenhändig“ hatte der liebe Postbote wohl frei interpretiert und es eigenhändig abgeliefert.
Die Befürchtung, dass das Paket deutlich vor dem Einschreiben da war dann schon mal entkräftet. Als ich Freitag Nachmittag eine Mail bekam, dass das Paket nicht in die Packstation eingeliefert werden könne, und am Samstag in der Postfiliale meines Misstrauens abgeholt werden könne, feierte ich ein weiteres Mal den reibungslosen Ablauf. Also war die erste Bestellung in die Packstation wohl auch die letzte. Sechs Tage für eine Bestellung bei Amazon wäre fast neuer Rekord, wenn die Knalltüten von DHL nicht damals schon ein Geburtstagsgeschenk zwei Wochen durch Deutschland gefahren hätten, bevor es hier aufschlug. Ins Bild passt da, dass ich am Freitag auf dem Weg in die Pampa noch gefühlte 2 Stunden im Schritttempo (noch ein Wort mit Konsonantendreier!) hinter einem gelben Klotz auf der Landstraße festhing, da musste wohl eine weitere Paketzustellung verzögert werden.
Also ihr Spinner mit den rot-gelben Hemdchen, wenn ihr keine Lust auf euren Job habt, dann such euch einen anderen, oder ist das die Gegenwehr gegen die Packstation als Jobkiller? Sowas kann ja mal passieren, aber diese Woche war es dann doch etwas viel auf einmal.
