Gestern den Entschluss gefasst, heute umgesetzt: Nachdem wir gestern in nostalgischer Runde von unserer Schulzeit sprachen fasste ich mit dem Matze die Entscheidung unsere Schule zu besuchen und unsere Abitursarbeiten einzusehen.
Die nette Sekretärin war mäßig begeistert (was man verstehen kann, für sie war das erstmal mehr Arbeit) holte uns dann aber etwas widerwillig unsere Werke und erklärte, wir könnten diese jetzt unter ihrer Aufsicht einsehen. Als ich irgendwann nach meiner Kamera griff erklärte sie mir, dass ich auf keinen Fall Fotos machen dürfte und was ich überhaupt mit den Bildern wolle. Ich entschied mich gegen die Aussage: „Ich brauche doch ein Headerfoto für einen etwaigen Blogpost!“ und akzeptierte. Als ich sie noch bat mir doch noch meine Arbeit aus der Kunstprüfung rauszusuchen versichertete sie sich noch mehrfach, dass ich auch in der Zwischenzeit keine Fotos machen würde. Das Ergebnis sieht man oben.
Das andere Ergebnis des Ausflugs ist allerdings, dass ich gezwungen wurde in der Prüfung im Deutsch LK merkwürdige Dinge zusammen zu phantasieren interpretieren, ich das Protokoll meiner mündlichen Prüfung nicht entziffern konnte, die Kunst-Ergebnisse akzeptabel waren, die Kommentare der Lehrer am Rande der Prüfungen gemein sind und ich die Matheprüfung heute nicht mal mehr grob verstehen würde.
Die weiteren Erkenntnisse für mich als Modeblogger: Jungs tragen heute zwangsläufig lila Schals und legen Schirmmützen vorsichtig auf ihrem Kopf ab. Mädchen dagegen zwängen sich in mehrere Schichten viel zu enger Oberteile von denen ebenfalls mindestens eins lila ist.
Auf keinen Fall nehme ich mit meinem neuen Blog am stupiden Stöckchenwerfen teil. Aber an folgendem Experiment mache ich ausnahmsweise gerne mit:
1. Öffne deinen Musicplayer (iTunes, Media Player, iPod – whatever).
2. Stelle es auf Shuffle/Random
3. Drücke “Play”
4. Schreibe für jede Antwort den Songtitel, der gerade gespielt wird, auf.
5. Drücke für jede neue Frage den “next”-Button.
6. Lüge nicht und tue so, als ob du cool wärst. Tipps einfach ein.
Dazu muss ich sagen, dass auf meinem neuen Laptop die Musikauswahl noch recht eingeschränkt ist und vieles noch auf externen Festplatten schlummert. Aber genug der Ausreden im Vorfeld:
Intro
Woke Up This Mornung (chosen one mix) – Alabama 3
Fantastisch, Titelsong der Sopranos. Hätte allerdings beim nächsten Punkt besser gepasst.
Wake up
Don’t cry for me Argentinia – Me First And The Gimme Gimmes
Nicht unbedingt ein Lied zum aufwachen. Gerade in der Interpretation der Gimmes. Aber zum wach werden ist es in Ordnung.
1st Day at School
To Be Strong – Beatsteaks
Stark sein musste ich am ersten Schultag um das Warten auf das Plündern der Donald-Duck-Schultüte mit dem stupiden Buchstabensortieren zu überstehen.
Love
Henrietta – The Fratellis
Der Eröffnungssong eines der großartigsten Alben 2007. Ob das ein typischer Lovesong ist, mögen andere beurteilen.
gib mir den Rest »
Mal wieder stellen sich nach einem langen Samstag eine knappe Hand voll Fragen:
- Wieviel Lamm-/Rind- und Schweinefilet passt in einen Menschen?
- Wer äße einen Cheesburger wenn dieser 1000 Kalorien aufwiese?
- Wieso hat mein Autoradio einen fest eingebauten Song namens „Front In“?
- Wieso bin ich so ein scheiß Feigling?
Die meisten Antworten habe ich bereits gefunden. Bitte gehen Sie weiter, es gibt nichts zu sehen.
Dieses Blog existiert jetzt genau einen Monat und damit ist es Zeit für ein erstes Fazit. Meinen altes Blog habe ich dicht gemacht, weil nichts mehr los war, zuviel Mist darin passiert ist und es einfach nicht richtig mein Blog war. Es machte einfach keinen Spaß mehr.
Hier ist jetzt einiges anders. Nämlich, dass ich die Scheuklappen aufgesetzt habe. Mir ist völlig egal, wieviele Leute den Feed abonnieren, wo ich bei Google stehe und was andere hiervon denken. In meinem alten Blog gab es Blogbeiträge, die ich schrieb um an Gewinnspielen teilzunehmen, Einträge in der Blogroll, die aus Gefälligkeit gesetzt waren. Außerdem wollte ich hauptsächlich mit Suchmaschinen experimentieren. Das hat soweit auch ganz gut geklappt, außer – und jetzt wiederhole ich mich – das es einfach keinen Spaß mehr machte.
Jetzt Blogge ich, was ich will, wie ich will und – das ist der Luxus der Selbstständigkeit – wann ich will. Die Leute/Blogs/Websites in der Blogroll lese ich alle wirklich und es macht wieder Spaß. Blogs sind noch lange nicht tot, nur weil einzelne keine Lust mehr auf ihre Blogs haben.
Rock on.