Es gab Zeiten, da stellte man gerne die Sinnfrage, bevor man sich auf irgendeinen Scheiß einließ. Ich denke über diesen Punkt sind wir im Internet schon lange raus. Darum habe ich mich auch nur kurze Zeit gesträubt und heute die gegenwehr über Bord geworfen. Ab sofort bin ich bei dailybooth. Ich bezweifel stark, dass ich die Ausdauer habe, das jeden Tag zu machen, aber schauen wir mal, wohin das führt.
Impressionen – 12.05.09
In Ermangelung sonstiger Aktivitäten in diesem Blog hier eine kleine Impression des heutigen Abends aus meinem Wohnzimmer. Mit Arbeit, Eis, Bier und Fußball.
Ich helfe den dicken Bedürftigen.
Als Folge der Tatsache, dass ich völlig überdimensionierte Kleiderschränke besitze habe ich schon sehr lange meine Klamotten angesammelt. Einigen sieht man ihr bewegtes Leben an, anderen nur, dass sie aus Modisch sehr fragwürdigen Etappen meines Daseins stammen.
Jedenfalls habe ich wohl noch nie einen mehr als einen Meter hohen Kleidungsstapel ausgemistet. Dazu kommt, dass einige der T-Shirts aus Stoffmengen bestehen aus denen ich mir heute einen ganzen Anzug schneidern könnte, so ich denn Schneider wäre. Als Folge dieses Unvermögens gehen die textilen Ressourcen heute in die Altkleidersammlung. Viel Spaß damit.
Visuelles Bildzeitungsniveau.
Beim Überfliegen des Blogs fiel mir gerade auf, dass das ganze in letzter Zeit einige Prinzipien des größten deutschen Boulevardmagazins nachahmt. Kaum ein Beitrag ist über eine Hand voll Zeilen lang und dazu immer große Bilder. Ist das gut? Ist das schlecht? Was mache ich hier überhaupt? Was interessiert mehr? Interessiert das hier überhaupt irgendwen? (Ich gehe bei der Betrachtung der Besucherzahlen davon aus, auch wenn ich es mir kaum erklären kann.)
Federleicht.
Beim Stöbern im Buchladen fiel mir gestern ins Auge, dass es offenbar zur Pflicht geworden ist, nach erfolgreich absolvierter Diät ein Buch zu verfassen, das stelle ich aber mal zurück.
Zwar hat mir die Waage heute mein im Februar ausgerufenes Ziel von -15,2 Kilogramm quittiert, aber so richtig als Diät möchte ich das eigentlich nicht bezeichnen. Im Übrigen war das viel zu einfach und der 14.6. (seines Zeichens angepeilter Zieltermin) liegt noch in weiter Ferne. Also ein neues Ziel: weitere -7,46 Kilo bis zum Ende des Jahres. „Warum“ und „wieso“ und vor allem „wie“ liest man dann in meinem Buch, dessen Titel noch nicht feststeht.
Arbeitstitel sind
- Drahtig geht die Welt zugrunde
- Brot für den Held
- Entferne ein X aus dem Shirt-Label ohne Schere
P.S.: Das Bild mit der Hose ist übrigens geschummelt. Die Hose ist noch aus Zeiten wo ich noch 30kg mehr wog.
There was a time.
Dieses Mal meine ich nicht den Anfang eines meiner Lieblingsfilme (dessen DVD im Übrigen immer noch irgendwo in der Welt herumschwirrt), sondern die Vergangenheit. Ich bekam einen Batzen Kinderfotos von mir und meinem Bruder auf DVD und jagte sie die eine oder andere Runde durch die digitale Dunkelkammer. Dabei fiel mir auf, dass mein Bruder früher eine Schwäche bei Sprichwörtern zeigte. Auf dem Bild oben bringt er eindeutig „Sand im Getriebe“ und „Knüppel zwischen die Beine werfen“ durcheinander.
