Was macht es? – Es leuchtet bunt!

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Irgendwann in der ersten Hälfte dieses Jahrzehnts fuhr ich mit Christoph nach Hamburg. Einziger Tagesordnungspunkt war der Besuch des Crumpler-Store. In Bremen sah es damals Crumplermäßig noch etwas mau aus.

Jedenfalls fuhren wir in diesen Laden und ich erstand dort eine rote Laptoptasche. Die Farbe ist eigentlich für den ohnehin eher mauen Fortgang dieser Geschichte nicht relevant. Allerdings mit dem Alter kam die Erkenntnis, dass ich doch lieber eine neutralere Farbe gehabt hätte. Jedenfalls kaufte ich diese Tasche und wir fuhren zurück. Auf der Rückfahrt saß Christoph eine Weile neben mir und schüttelte wortlos den Kopf. Auf die Nachfrage, was denn los sei, erhielt ich die Antwort: „Du hast gerade 280 Mark für eine Tasche bezahlt“.

Seitdem hat der kleine Engel, der zu Kaufentscheidungen auf meiner linken Schulter auftaucht, Christophs Gesicht (die goldenen Löckchen hatte er schon vorher) und rechnet die Beträge in Mark um. Kürzlich gewann aber wieder der kleine Teufel auf der anderen Seite, als ich die Living Colors für 200 Mark erstand, die nun mein Wohnzimmer in 16 Millionen verschiedenen Farben erleuchtet.

Andys kleine Lebenshilfe #6

Handtücher niemals in einer relativ kleinen Duschkabine ausschütteln, man läuft Gefahr mit voller Wucht seine Hand am Türknauf der Duschflügeltür zu ramponieren. Dies führt zu massiven Schmerzen beim Hände schütteln. Versucht man anschließend auch noch dieses gesellschaftliche Ritual zu unterbinden, kommt es zur sozialen Vereinsamung.

Qualitätssiegel.

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Gestern erhielt ich die höchste Auszeichnung, die ein Blogger im eurasischen Raum erhalten kann (siehe Bild).

Im Gegenzug möchte ich hier Hannes’ Berufsschul-Video verlinken. Wenn ich mich an mein eigenes Videoprojekt in der Berufsschule zurückerinnere, habe ich mich nicht einmal vor die Tür begeben und das ganze in iMovie zusammengerotzt. Hannes dagegen lässt sich von Autos anfahren und putzt Zähne bis das Zahnfleisch blutig ist. Teufelskerl!

Eine Studie mit dem Titel: „Geh mir mit der Brühe weg“

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Ich trinke keinen Kaffee. Nicht weil es nicht unbedingt Gesund ist, sich tagtäglich mit Koffein vollzupumpen, auch nicht weil ich ihn nicht brauche um morgens wach zu werden. Einfach weil es scheiße schmeckt.

Das ist nicht immer einfach. Gerade in Werbeagenturen muss man sich einiges dafür anhören. Das Klischee, das teuerste in einer Werbeagentur sei die Kaffeemaschine ist nicht so weit von der Realität entfernt. Jedenfalls nehme ich auch nichts anderes zu mir, was auch nur entfernt nach Kaffee schmeckt. Auch wenn bei verschiedenen Süßspeisen in meinem Beisein immer wieder behauptet wird, es würde nicht so sehr nach dem Bohnensaft schmecken. Ich hasse einfach den Geschmack, egal wie stark. Ich sehe das aber nicht als Problem.

Ich toleriere aber durchaus den Kaffeekonsum anderer und so habe ich in den vergangenen Jahren jede Menge Kaffee zubereitet. Hierbei bin ich mit verschiedenen Hilfsmitteln in Berührung gekommen. Von Handgebrühtem Filterkaffee über Instant-Press-Kaffee-Maschinen bis hin zum Kaffee-Vollautomaten. Wie ich an den Reaktionen ablesen kann, ergibt sich dabei eine unterschiedliche Qualität des verhassten Heißgetränks, die durchaus mit dem Aufwand der Zubereitung in einem Verhältnis zu stehen scheint.

Die Krone der Dämlichkeit bei der Zubereitung des braunen Gesöffs hat aber die aktuelle Kafeemaschine unseres Bürokomplexes verdient (siehe Abbildung). Die Zutaten für eine Tasse Kaffee werden in Plastikpatronen geliefert. Dabei sind teilweise mehrere dieser Patronen für die Anfertigung eines Heißgetränks notwendig. Außerdem kann bzw. muss man die Wassermenge manuell dosieren. Ich stehe also permanent neben der Maschine und achte dabei darauf, dass nicht zuviel Wasser eine einzelne Patrone durchfließt, weil niemand gerne Schwerter-Kaffee trinkt oder Wasser mit leichtem Milcharoma zum verdünnen seines Kaffees wünscht.

Wer jetzt erwartet, dass ich auf einen Punkt komme, der diesen Aufsatz zu einem logischen und konsequenten Ende führt, kennt diesen Blog wohl noch nicht richtig. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

Herr Macht geht volles Risiko.

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Ich bin ja durchaus bekannt dafür, volles Risiko zu gehen. Meine heutige Großtat hat aber selbst mich einige Überwindung gekostet. Aber wie wir alle wissen: das Leben ist kein Pornofilm! Also rein in die Maschine und los. Farbige Wäsche mit Waschmittel für schwarzes. Rock’n'Roll.

Was bleibt ist eine lausige Erinnerung und ein A4-Zettel.

pfanni-tanke-schoen

Als ich irgendwann im Juni des Jahres 2007 einen Becher Instant-Kartoffelbrei der Firma Pfanni mit heißem Wasser aufgoss, wusste ich nicht, was mich neben einer allenfalls mäßigen Mahlzeit noch erwarten sollte.

Im Deckel des Bechers war ein Gewinnspielcode eingedruckt, den ich aus purer Langeweile auf der entsprechenden Website eingab. Einen 1000€ Tankgutschein hätte ich gewonnen, attestierte mir die Website. Ungefähr zwei Wochen nach der vergeblichen Suche nach Kleingedrucktem und irgendwelchen Sternchen erhielt ich einen Brief von Unilever Deutschland, in dem neben der Entschuldigung, dass eine Tankkarte nicht ausgestellt werden könnte, noch 40 Tankgutscheine für die Zapfstationen mit der gelben Muschel á 25€ lagen.

So begab es sich, dass ich bis in den Sommer 2008 Kostenlos tanken konnte, unzählige unnötige Reisen mit dem KFZ antrat (ja, zu KFC musste man damals noch nach Hamburg fahren) und keine Ahnung hatte, was eigentlich ein Liter Sprit gerade so kostete. Früher war alles besser.