Etwas mulmig war mir ja schon, bevor ich im vergangenen Oktober in die Cessna von Anno Zwieback stieg um mir das Okavangodelta von oben anzuschauen. Der Pilot sprach nur mäßig englisch, verkündete aber mit Händen und Füßen, dass es völlig ungefährlich sei zumal er problemlos in den Gräben notlanden könne.
Der Ausblick entschädigte dann aber doch für den massiven Nervenkitzel und so flogen wir 45 Minuten über die überschwemmte Wüste bis zum Klaharibecken. Ein tolles Erlebnis, das ich jedem nur ans Herz legen kann.
Auf keinen Fall handelte es sich bei meiner Fotosafari nur um einen Besuch im 3D-Kino und bei dem Foto oben um ein bisschen Schmodder, dass ich gestern in einem kleinen Ziertümpel im Überseehafen fotografierte.
Da ich zum Fussball des heutigen Tages nichts sagen möchte, gehe ich direkt zur Bremen Classic Motorshow: Noch bis morgen stehen in den Stadthallen noch jede Menge Autos zur Besichtigung. Dabei handelt es hauptsächlich um Autos, die sich durchaus für die Abwrackprämie qualifizieren.
Es galt also einer charmanten Einladung zu folgen, durch die Bremer Stadthallen zu schreiten und sich möglichst nicht anmerken zu lassen, dass man keinerlei Ahnung von den ganzen internen Typenbezeichnungen aus Zuffenhausen hat. Das überspielt man am besten indem man immer nur nickt und hofft, damit bis zu irgendwelchen Autos zu kommen, bei denen man sich selbst auskennt.
Leider muss ich die Aston-Martin-Halle irgendwie verpasst haben und konnte so gar nicht mit meinem Halbwissen zu diesen Autos auftrumpfen. So habe ich die Gelegenheit genutzt, ein paar Bilder zu schiessen. Erkenntnis dabei: Festbrennweiten machen Spaß!