Im Rahmen des Nachkommens meiner sozialen Pflichten war ich kürzlich in einer Runde gefangen, die „Deutschland sucht den Superstar“ schaute. Meine Analyse dieses Phänomens ergab, dass Castingshows offenbar eine große Anziehungskraft auf die Menschen unseres Landes haben.
Aus diesem Grund habe ich kurzerhand meine eigene Castingshow ins Leben gerufen: „Andy sucht den Supervogel“. In der heutigen Folge treten Frostie gegen Snowball an. Hier die Auftritte der Beiden:
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Geht niemals an einem Freitag zu einem Konzert von Seeed oder Peter Fox. Ist mir bisher zweimal passiert. Einmal zum Tourauftakt von Peter Fox in Osnabrück und einmal vor einigen Jahren bei Seeed im Pier 2.
Damals im Pier 2 verzögerte sich der Einlass um ca. 45 Minuten. Die Vorband begann dann mit ca. einer Stunde Verzögerung und die Hauptstadtcombo betrat die Bühne dann gegen 22:15.
Bei Peter Fox gab es dann zum Tourauftakt „technische Probleme“, dann das gleiche Spiel. Verzögerter Einlass und Vorband. Der Herr Fox stand dann um viertel nach zehn auf der Bühne. Wahrscheinlich ist es Zufall und wir hatten nur Pech.
Völlig unabhängig davon noch zwei Informationen: Am Tag des Auftritts von Herrn Fox in Osnabrück spielte Hertha BSC Berlin gegen den 1. FC Köln und am Abend des Auftritts von Seeed spielte Hertha BSC Berlin gegen den FC Bayern München. Anpfiff war jeweils um 20.30 Uhr. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.
Foxxens Peter gab sich am heutigen Abend die Ehre unsere inzwischen umgetaufte Stadthalle im Rahmen seiner Stadtaffen-Tour zum Beben zu bringen. Wobei ich gestehen muss, dass ich ihn schon zum Tourauftakt in Osnabrück im Rosenhof vor einem Bruchteil der Zuschauer sah.
Die Vorband die damals mehr als ein Flop war wurde heute durch eine durchaus attraktive Reggae-Künstlerein aus Jamaika ersetzt, die auf den Namen Ce’Cile hört, aber auch gegen die eigentlichen Stars des Abends verblasste: Die Cold Steel Drumline. Diese Steeldrumcombo lieferte damals wie heute eine sensationelle Show und trug maßgeblich zum Erfolg des Abends bei.
Der Rest des Abends war wie zu erwarten. Das Album einmal rauf und runter, dazwischen ein paar Songs von Seeed und ein paar Remixe um die Zeit zu füllen. Der Chor war allerdings wesentlich hochkarätiger besetzt als noch in Osnabrück. So war neben Vanessa Mason und einem Sänger, dessen Name mir doch glatt entfallen ist, auch Miss Platnum im Chor. Letzte gab als Zugabe auch zwei Songs zum Besten.
Ansonsten keine weiteren Überraschungen: Springen, Tanzen, Schwitzen, Ersticken am T-Shirtstand, Arschlöcher auf dem Parkplatz. Eben alles, was zu einem gelungenem Konzertabend gehört. Natürlich ist ein Auftritt in einem kleinen Club wie dem Rosenhof immer schöner, aber so durften ein paar tausend mehr in den Genuss der Stadtaffen kommen.
In meinem nächsten Leben werde ich übrigens Rock- und/oder Popstar. Schon mal fürs Protokoll.
Auf keinen Fall nehme ich mit meinem neuen Blog am stupiden Stöckchenwerfen teil. Aber an folgendem Experiment mache ich ausnahmsweise gerne mit:
1. Öffne deinen Musicplayer (iTunes, Media Player, iPod – whatever).
2. Stelle es auf Shuffle/Random
3. Drücke “Play”
4. Schreibe für jede Antwort den Songtitel, der gerade gespielt wird, auf.
5. Drücke für jede neue Frage den “next”-Button.
6. Lüge nicht und tue so, als ob du cool wärst. Tipps einfach ein.
Dazu muss ich sagen, dass auf meinem neuen Laptop die Musikauswahl noch recht eingeschränkt ist und vieles noch auf externen Festplatten schlummert. Aber genug der Ausreden im Vorfeld:
Intro
Woke Up This Mornung (chosen one mix) – Alabama 3
Fantastisch, Titelsong der Sopranos. Hätte allerdings beim nächsten Punkt besser gepasst.
Wake up
Don’t cry for me Argentinia – Me First And The Gimme Gimmes
Nicht unbedingt ein Lied zum aufwachen. Gerade in der Interpretation der Gimmes. Aber zum wach werden ist es in Ordnung.
1st Day at School
To Be Strong – Beatsteaks
Stark sein musste ich am ersten Schultag um das Warten auf das Plündern der Donald-Duck-Schultüte mit dem stupiden Buchstabensortieren zu überstehen.
Love
Henrietta – The Fratellis
Der Eröffnungssong eines der großartigsten Alben 2007. Ob das ein typischer Lovesong ist, mögen andere beurteilen.
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Guckt mal, liebe Börsenmakler, ich kann das auch. Aber endlich wieder Pokerinhalte. Ich habe in den letzten Tagen mal wieder ein paar Hände gespielt und – wie man oben sieht – läuft es richtig gut. Für die Anderen. Ich habe gefühlt jeden Showdown verloren. Man bekommt das Gefühl der letzte Idiot an den Pokertischen zu sein. Dabei ging es am Anfang sehr Steil nach oben.
Es klappt einfach gar nichts. Ich will jetzt gar nicht über einzelne Hände klagen, aber es kann doch nicht sein, dass jeder auf dem River gegen mich trifft was er unbedingt braucht. Aber ich höre jetzt auf zu klagen und hole mir mein Geld wieder.