Das ist neu! Nein nicht Franz Ferdinand. Die Jungs gibt es jetzt schon ne ganze Weile. Bisher habe ich sie aber meistens ziemlich unbeachtet gelassen. Aber im Moment geht mir der Song „No You Girls“ nicht aus dem Kopf:
Update: Da sieh mal einer an. Jetzt ist der Song sogar in der Werbung für den iPod touch. Sogar Apple liest hier mit, ein eindrucksvoller Zwischenstand auf dem Weg zur Weltherrschaft.
Lied zum Frühstück: 24.3.09
Crank 2 – Bitte nicht. Oder doch?
Gerade eben sah ich den Rocknrolla von Herrn Ritchie. Ein durchaus solider Film, der für kurzweilige Unterhaltung sorgt, aber nicht an die großen Werke wie „Snatch“ oder „Lock, Stock & Two Smoking Barrels“ heranreicht. Das soll aber auch nicht das Thema sein, sondern ein Film aus dem Jahre 2006.
Damals war Crank der erste Film meines Lebens, den ich mehrfach (nämlich zweimal) im Kino schaute. Wir erinnern uns (und spoilern ab hier fröhlich rum): Jason Statham bekommt in seiner Rolle als Chev Chelios einen Giftcocktail in den Nacken und droht zu sterben. Die einzige Möglichkeit seinen Exitus heraus zu zögern besteht darin Adrenalin zu produzieren. Also eine ganz alltägliche und glaubwürdige Situation. Jetzt der absolute Oberspoiler: am Ende des Filmes fällt er aus einem Helikopter auf den Asphalt.
Was habe ich damals im Kino gefeiert: Ein richtig unterhaltsamer Actionfilm, der nicht durch eine schwachsinnige Fortsetzung versaut werden kann. Als ich dann vor einiger Zeit hörte, dass Crank 2 käme, war ich den Tränen nahe. Er bekommt ein Elektroherz und statt Adrenalin braucht er jetzt Stromstöße. Och nö. Leute! Was soll denn sowas? Lasst den Film doch in Ruhe.
Eben lief dann der Trailer im Kino. Es fühlte sich an wie Crank und sah aus wie Crank. Aber darf man das wirklich machen? Einen guten, abgedrehten Film durch eine noch überdrehtere Fortsetzung gefährden? Ab dem 16.4. wird „Crank 2: High Voltage“ in deutschen Kinos für tiefgründige Unterhaltung sorgen. Ob das gut ist? Ob ich mir das antue? Ich weiß es noch nicht. gib mir den Rest »
Wochenenderkenntnisse Nr. 3
Dieses Wochenende gibt es wieder einige wirre Erkenntnisse aus meinem, nicht weniger wirren, Kopf:
- Wenn ein Krokodil einmal im Jahr ein Zebra isst und dann bis zu einem Jahr warten kann, bis es erneut isst, gibt es im statistischen Mittel jeden Tag Zebra. Ziemlich Öde.
- Kappa-Trikots sind wesentlich nippelfeindlicher als solche von Nike.
- Raclette ist nach grillen die zweitbeste Art der Nahrungszubereitung (jedenfalls für Menschen. Bei Krokodilen mag das anders aussehen).
- Kinesiotapes am Fuß helfen maximal am Fuß, keinesfalls am Knie. Auch nicht, wenn sie vom absoluten Fachmann angebracht werden.
- Eine Premiere-Abo, dass nur die Bundesliga einschließt ist diese Saison irgendwie witzlos. Ein Sonderkündigungsrecht räumt Premiere trotzdem nicht ein.
- „Wetten, dass?!“ ist wie eine Live-Übertragung aus dem Irrenhaus und damit keine Alternative.
- IKEA-Bilderrahmen haben bei mir eine kürzere Lebenserwartung als Halbtagsfliegen.
- Supermärkte haben Sonntags geschlossen.
Abitouristen.
Gestern den Entschluss gefasst, heute umgesetzt: Nachdem wir gestern in nostalgischer Runde von unserer Schulzeit sprachen fasste ich mit dem Matze die Entscheidung unsere Schule zu besuchen und unsere Abitursarbeiten einzusehen.
Die nette Sekretärin war mäßig begeistert (was man verstehen kann, für sie war das erstmal mehr Arbeit) holte uns dann aber etwas widerwillig unsere Werke und erklärte, wir könnten diese jetzt unter ihrer Aufsicht einsehen. Als ich irgendwann nach meiner Kamera griff erklärte sie mir, dass ich auf keinen Fall Fotos machen dürfte und was ich überhaupt mit den Bildern wolle. Ich entschied mich gegen die Aussage: „Ich brauche doch ein Headerfoto für einen etwaigen Blogpost!“ und akzeptierte. Als ich sie noch bat mir doch noch meine Arbeit aus der Kunstprüfung rauszusuchen versichertete sie sich noch mehrfach, dass ich auch in der Zwischenzeit keine Fotos machen würde. Das Ergebnis sieht man oben.
Das andere Ergebnis des Ausflugs ist allerdings, dass ich gezwungen wurde in der Prüfung im Deutsch LK merkwürdige Dinge zusammen zu phantasieren interpretieren, ich das Protokoll meiner mündlichen Prüfung nicht entziffern konnte, die Kunst-Ergebnisse akzeptabel waren, die Kommentare der Lehrer am Rande der Prüfungen gemein sind und ich die Matheprüfung heute nicht mal mehr grob verstehen würde.
Die weiteren Erkenntnisse für mich als Modeblogger: Jungs tragen heute zwangsläufig lila Schals und legen Schirmmützen vorsichtig auf ihrem Kopf ab. Mädchen dagegen zwängen sich in mehrere Schichten viel zu enger Oberteile von denen ebenfalls mindestens eins lila ist.
The Big Bang Theory.
Nachdem meine momentane Lieblingsserie „How I Met Your Mother“ gerade nicht in adäquater zeitlicher Abfolge mit neuen Folgen rüberkommt, habe ich mich einer neuen Serie angenommen: „The Big Bang Theory“.
Alles in Allem eine solide Sitcom über die WG der beiden Physiker Leonard Hofstadter und Sheldon Cooper und deren Freundeskreis. Das interessante ist die Abbildung eines Nerdlebens in einer Sitcom, was dazu führt, dass man sich an vielen Stellen erschreckend stark wiederfindet.
Leider läuft die Serie in Deutschland noch nicht. Bleibt aber zu hoffen, dass Pro7 etwas mehr Geld für die Übersetzung springen lässt als dies bei „How I Met Your Mother“ der Fall war, die im Deutschen nicht erträglich ist.
