Nach dem Trailer von Crank 2 war ich mir nicht sicher, was ich davon halten soll. Jetzt komme ich gerade aus der Preview und viel hat sich an meinem Standpunkt nicht geändert. Der Film ist eine ganze Runde schneller und vor allem abgedrehter als der erste Crank. Aber mir gefiel die Ebene auf der der erste abgehoben und schnell war.
Der neue ist sicher unterhaltsam, aber an vielen Stellen weniger Überraschend, dafür an wesentlich mehr Stellen einfach platt. Chev Chelios gefiel mir irgendwie besser tot. Wenn man den ersten Teil mochte, ist es sicher kein rausgeschmissenes Geld, sich auch den zweiten anzuschauen, aber ob es Pflicht ist. Ich weiß es immer noch nicht.
„Ja, für das Spiel gegen den HSV haben wir noch Karten. Aber nur mit Sichtbehinderung.“
Danke nein. Auch wenn nicht ganz klar wurde, wie sie mir eine temporäre Sichtbehinderung verpassen will, zog ich es vor, darauf zu verzichten. Ich überweise nicht den Haushalt eines mittleren Entwicklungslandes an die Piraten von Premiere um dann noch mal für einen saftigen Aufpreis im Weser-Stadion hinter einem Kran zu sitzen.
Im Übrigen war die Auswahl des Spiels beliebig (Hat schon mal jemand versucht einen Batman-Wecker zu bekommen?).
Offenbar halten es Friseure für eine hairvorragende Idee, an den Haaren herbeigezogene Namen für ihren Salon auszuwählen. Hairlich mit anzusehen, was für bescheuerte Namensschöpfungen dabei hairvorgebracht werden. Der Kamm wird zur Aufforderung des nähertretens in englischer Sprache, englische Begriffe wie Hair, Color und Cut werden geschmacklos in die deutsche Sprache eingewoben und selbst der Name „Kaiserschnitt“ ist für einen Coiffeur des Namens Kaiser kaum noch originell.
Föntastischerweise scheinen in dieser Branche keine Geschmacksgrenzen gesetzt zu sein. Gerade beim Überholen eines Autos des Salons „Hairliner’s“, denen man bei entsprechender Betrachtungsweise gegebenenfalls noch die Verwendung eines Idioten-Apostrophs unterstellen könnte, stellte ich mir die Frage, warum die Schwachhauser Heerstraße nicht gleich zur Hairstraße mutierte.
Liebe Friseure und Friseusinnen: Lasst das! Das ist weder Komisch noch orginell.
Preisfrage: wenn das auf dem Bild oben das Symbol für das Damenklo ist, wer geht dann auf diese Toilette? Frauen mit dünnen Beinen?
Damit hätte das Jahr dann auch offiziell begonnen. Auch wenn ich etwas hinterher hänge aber heute war für mich angrillen angesagt.
In den nächsten Tagen wird sich dann auch endlich beantworten, was die Nachbarn vom Grillen mit Holzkohle halten. Direkte Proteste gab es jedenfalls nicht. In meinem Wohnzimmer könnte ich dafür Aale räuchern.
Heute waren meine Models etwas kleiner. Was sich umgekehrt proportional auf die Freude beim Fotografieren auswirkte. Mit einem geliehenen Makro-Objektiv nahm ich mir Flora und Fauna vor die Linse. Einige der Ergebnisse gibt es schon bei Flickr. Das Bild des Marienkäfers hier ist völlig unbearbeitet wie mir die Kamera es auf den Chip legte.
Erkenntnis: Mit einem Makroobjektiv kann man durchaus Spaß haben. Natürliche Feinde der Makrofotografie sind: Wind, Zittern, Schatten, Schärfentiefe und Ungeduld.
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